Psychoneuroimmunologie

Im Titel steht ein Fragezeichen. Vorneweg: Es sind Medikamente wie andere auch.

Die Rolle der Psychopharmaka in unserer Gesellschaft

 

Die Motivation dieses Textes beruht auf eine im Facebook kursierendes Bild mit dem Spruch „20% alle Frauen nehmen Psychopharmaka. Stellen Sie sich das mal vor: 80% laufen unbehandelt rum“

Nun….das kann man amüsant finden oder sich angegriffen fühlen, je nach Gender-Identifikationsstärke. (Feministinnen finden das gar nicht lustig).

Es gibt vielerlei Prozesse in unserem Körper die eine Störung haben können. Es gibt Organe deren (Stoffwechel) Prozesse nicht so funktionieren wie sie sollten…….Nieren, Leber, Pankreas, Herz, Magen-Darm…..dafür nehmen sehr viele Menschen in unserer Gesellschaft Medikamente. Wenn es unser Gehirn betrifft dann betreten wir oftmals noch eine Tabuzone. Wobei man sagen muss dass der Umgang und die Akzeptanz damit sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert hat.

Und hier ist die Frage insbesondere beim Gehirn: Wer bestimmt denn ein Soll bei unserem Gehirn? Weiterlesen

Die Krankheit- Dein Freund und Helfer

Eine andere Sichtweise

 

Wenn man diese Überschrift liest und sich darüber Gedanken machen soll, dann eruiert man als primären Schritt dass Krankheit, in welcher Form auch immer ( meist Krebs oder sog. Burn Out als Oberbegriff), zum Umdenken und zu Handlungsänderungen führen, bzw führen sollte. Warum die Krankheit u.U. auch Freund und Helfer in anderen Bereichen ist oder sein soll, bedarf einer langen Einleitung.

Zunächst die primären Fragen und daraus resultierende Lösungsansätze:

Warum kam die Krankheit? War es meine Schuld, oder die der anderen? Oder beides? Ist es schlichtweg Schicksal, oder habe ich es; und wenn… wie viel  beeinflusst?

Nach der Beantwortung dieser der Vergangenheit betreffenden Fragen ergeben sich neue….die der Zukunft : Kann und mag  ich jetzt den Hebel noch umdrehen? Kann und mag ich es rückgängig machen, oder nur aufhalten oder lebe ich jetzt einfach damit? Beuge ich mich meinem Schicksal oder gehe ich den schwierigen Weg der Veränderungen? Weiterlesen

ADHS bei Erwachsenen

Es gibt viele Erwachsene mit nicht diagnostiziertem ADS und ADHS. Ich benutze das Wort ADS im Wechsel mit Hypoglykämie, denn wenn der Zuckerspiegel im Gehirn niedrig ist, kann man sich nicht konzentrieren. Arbeitssüchtige Menschen haben dagegen häufiger ADHS und leben mit einem hohen Adrenalinspiegel, hervorgerufen durch die andauernde Unterzuckerung. Meiner Ansicht nach sind die Ursachen für ADS und ADHS zu wenig Progesteron, zu viel Insulin, und im Fall von ADHS auch noch zu viel Adrenalin.

Wenn Sie einen Arzt nach der Ursache für ADS/ADHS fragen, wird er Ihnen sehr wahrscheinlich sagen, dass er es nicht weiß. Ich kenne keinen Arzt der der diese Erkrankung unter dem Gesichtspunkt eines hormonellen Ungleichgewichts betrachtet. Wann immer ich die Symptome von ADS/ADHS mithilfe von Progesteron und Ernährungsumstellung (der Körper benötigt best. Aminosäuren für die Herstellung bestimmter Hormone) behandelte, was eine Senkung des Insulinspiegels herbeiführte, waren die Resultate sehr positiv. Weiterlesen

Erinnerungen sind vererbbar.

Schon Mal ein Dejavú gehabt? Oder Träume die sich wie echte Erinnerungen anfühlten?
Oma depressiv, Mama depressiv, Tochter depressiv? Obwohl nur Oma eine schwere Zeit hatte (Nachkriegszeit, Geschlechterunterdrückung usw?), die Mama in den 70er und 80er eigentlich ein schöneres Leben (Emanzipation) hatte und die Tochter eigentlich gar keinen Grund hat für depressive Stimmungen? Gleiche gilt für Männer. Ein bekannter Fussballspieler hatte Suizid begangen, und man fragte sich warum. Er war in der Nationalmannschaft, hatte Ansehen, materiellen Reichtum, Freunde, Fans, Freundin, Aussichten…es gab eigentlich keinen Grund, woher kam dann die Depression?

Es heißt dann „Depression“ ist vererbbar. Das ist keine falsche Aussage.
Man hat herausgefunden, dass Erlebnisse (bspw Traumata (Tod des eigenen Kindes), Überlebenskampf (Kriege, Hungersnöte), Kummer uvm) sich auf das Genom „schreiben“.

Dieses Thema fällt unter den Begriff Epigenetik. Eine sog. „Grundstimmung“ wird also weiter vererbt. Weiterlesen

Psychoneuroimmunologie

Die Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Psychoimmunologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt. Ein Nachbargebiet ist die Psychoneuroendokrinologie, das außerdem die Wechselwirkungen des Hormonsystems mit einbezieht.

Das Forschungsgebiet wurde etabliert, nachdem der amerikanische Psychologe Robert Ader (1932–2011) 1974 experimentell nachwies, dass das Immunsystem mit dem zentralen Nervensystem zusammenarbeitet und lernen kann. Seitdem ist es zu einem der bedeutendsten Gebiete moderner medizinischer Forschung geworden.

Eine Grundlage ist die Erkenntnis, dass Botenstoffe des Nervensystems auf das Immunsystem und Botenstoffe des Immunsystems auf das Nervensystem wirken. Schnittstellen der Regelkreise sind das Gehirn mit der Hirnanhangdrüse, die Nebennieren und die Immunzellen. Beispielsweise besitzen Neuropeptide die Eigenschaft, an Immunzellen anzudocken und z. B. die Geschwindigkeit als auch Bewegungsrichtung von Makrophagen zu beeinflussen.

Durch diese Grundlage werden Erklärungen möglich, warum psychologische und psychotherapeutische Prozesse sich nachweisbar auf körperliche Funktionen auswirken (Psychosomatik). Im Mittelpunkt steht die Wirkung der Psyche auf das Immunsystem, z. B. warum Stress Immunfaktoren negativ beeinflussen kann.

(Quelle Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie)

Weiterlesen