Coaching nicht in jedem Fall

Viele die meine Blogtexte lesen, Podcasts hören oder mich auch teils persönlich kennen, sagen zu mir dass ich praktizieren soll, bzw. fragen sie mich ob ich Ihnen helfen kann.

Ein Telefonat mit mir ist am Anfang immer kostenlos. Ob dieses 20 Minuten oder 45 dauert. Mir mehr Zeit für jemanden zu nehmen für weitergehende Geschichten wie Diagnostik und Coaching/Behandlung ist nur in bestimmten Fällen gegeben, d.h. die Motivation ist aufgrund meiner Erfahrungen begrenzt. Die Begründung kann ich in zwei Weisheiten komplett erklären.

Bevor du jemanden heilst, frag ihn, ober er bereit ist, die Dinge auf zu geben, die ihn krank gemacht haben

Direkt im Anschluss greift die nächste Weisheit:

Zeige einem intelligenten seinen Fehler und er wird sich bedanken, zeige einem Dummen seine Fehler und er wird dich beleidigen.

Ich möchte es banal näher benennen:

Dinge auf zu geben die einen krank machen, bedürfen mehrerer Dinge:

  • Vertrauen zu mir, dass ich die richtigen Fragen stelle. Diese können unbequem werden. Viele möchten das aber nicht, nehmen es persönlich.
  • Kritikfähigkeit. Wer Kritikfähig ist, erlangt Akzeptanz. Akzeptanz die Dinge zu sehen und an zu nehmen wie sie sind. Oftmals mit Erschütterung des Selbstkonzeptes. Ich werde diese im Dialog tendenziell erschüttern. Der Begriff von Robert Betz „Arsch-Engel“ beschreibt diese Situation.
  • Die Komfortzone verlassen zu wollen. Nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Leben fängt da an, wo die Komfortzone aufhört.
  • Keine Dissonanz Reduktionen mehr. Ich werde diese aufdecken und benennen. Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe. Ich zeige auf wenn jemand stets Gründe sucht. Viele nehmen das persönlich.
  • Respekt mir gegenüber. Diese verliert man schnell wenn man auf der Stufe ist, schuldige und verantwortliche zu suchen für sein Leid. Solche Menschen suchen dann auch verantwortliche für ihr glücklich sein. Ich bin weder für das eine, noch für das andere verantwortlich.

Wenn man bereit ist dafür und das beherzigen mag, den mag ich dann auch coachen. Wem das zu viele und zu schwere Bedingungen sind: Ich praktiziere nicht.

Herzlichst

Gregor