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Das Thema 2020- der Narzissmus

Soll ich mit dem Nachwort beginnen? Oder soll ich das machen was unzählige Coaches, Psychologen, Therapeuten im Netz machen? Die Titel heißen

„So erkennst du einen Narzissten“

„an diesen 7 Dingen erkennst du Narzissten“

„an diesen 10 Dingen entlarvst du einen Narzisst“

„10 Dinge wovor sich Narzissten am meisten fürchten“

„Trennung vom Narzissten-Die allerwichtigsten Tipps“

„das sind die Unterschiede zwischen einem männlichen und einem weiblichen Narzissten“

„was passiert wenn ein Narzisst merkt dass er entdeckt wurde“

„Hilfe für Opfer von Narzissten“ Weiterlesen

 

Zunächst ist es philosophisch dass Mann und Frau bzw. und auch toleranterweise gleichgeschlechtliche Partner zusammenkommen und ein Leben lang zusammen bleiben. Wer hat diese Regel gemacht, bzw. wer hat die Menschheit so konditioniert dass man ein schlechtes Gewissen hat, wenn man Geschlechtspartner wechselt, oder gar in einer Dreierbeziehung lebt?

Es ist überliefert wie unsere Altvorderen teilweise gelebt haben. Ein Mann von Ehre und Rang hatte nicht nur eine Frau, sondern mehrere, bzw. dazu auch einen „Jüngling“.

Das Regelwerk der Monogamie schufen Religionen. Und dies hatte einen Grund. Die Bevölkerungsexplosion auf dieser Erde wäre möglicherweise so noch schneller und heftiger von Statten gelaufen.

Nach diesem kurzen Abstecher in Relationen was „richtig“ und was „falsch“ sein soll, müssen wir uns die Entwicklungen anschauen. Was waren damals Werte und Moral, wie haben diese sich entwickelt, vor allem warum, und wie sieht es eigentlich heute aus?

Die Rolle der Frau hat sich verändert, und somit auch ihre Unabhängigkeit. Hinzu kommen Gesetze, die die Frau als körperlich schwächeres Wesen (in den meisten Fällen) gegenüber dem Mann schützen.

Woher der Wunsch vieler in Beziehungen leben zu wollen, so wenn das Singledasein so viele Freiheiten verspricht? Gerade in der heutigen Zeit?

Es gibt keine Pauschale, d.h. es gibt verschiedene Gründe, die verschiedene Ursachen haben.

Es gibt die Menschen die selbstbestimmt durch das Leben gehen wollen, und welche die eher mitgezogen werden wollen. Letzteres wird oftmals als unglücklich machend dargestellt. Es gibt bei der Selbstbestimmtheit und auch bei der eher dienenden Variante viele Abstufungen. Weiterlesen

Nicht nur ein Dillemma der Partnersuche…..sondern später auch in Beziehungen.

Die Sache mit dem erlegten Drachen….

Jemanden über die sozialen Netzwerke kennen zu lernen, also zunächst „digital“ bzw leserisch, ist der Zahn der Zeit, dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet und daher auch legitim.

Mehr oder weniger kommt jeder in den Genuss einer Korrespondenz die zum Ziel hat, jemanden näher kennen lernen zu wollen oder zu können.

Die Motivation diesen Text zu verfassen sind Erfahrungswerte, und Tipps wie man mit Ihnen umgehen kann. Weiterlesen

Der Text über den Selbstbetrug ist sehr aufschlussreich, mit gut 10 Minuten Lesezeit aber für die große Masse schon zu lang, daher habe ich hier den Kern nochmal in kurz zusammengefasst. Wer mehr darüber lesen möchte darf diesem Link hier gerne folgen:

https://ursachenforschung.net/selbstbetrug-und-mensch-zwei-unzertrennliche-dinge/

Kennen Sie das? Man möchte etwas neues lernen oder eine Veränderung beginnen. Wenn man dann merkt dass es schwer wird und man es nicht auf Anhieb hinbekommt, dann gibt es viele die dann der Einfachheit halber ganz schnell zu sich sagen „Ich will das nicht“

Das „Ich will nicht“ bekommt dann helfend Unterstützung von dem „Ich brauche das auch nicht“ und das „Ich brauche nicht“ findet dann auch ganz schnell Gründe warum man das nicht braucht. Es beginnt die Dissonanz-Reduktion. Das Ende vom Lied ist dann auch noch ein gutes Gefühl dafür, dass man aufgegeben hat.

Toll was unser Gehirn so leisten kann. Denn wenn wir etwas nicht können, ersetzen wir das einfach in „Wir wollen das nicht“. Denn etwas „nicht wollen“ ist für unser Selbstkonzept (unser Ego) angenehmer als das Eingeständnis des „nicht könnens“

Die Frage stellt sich..wie oft setzen wir unser „ich brauche das nicht“ in Gang um uns selbst ein gutes Gefühl zu geben? Weiterlesen

Ist schlechte Laune ansteckend?

Hustet jemand in unserer Nähe, versuchen wir meist, den Keimen auszuweichen. Sollten wir auch einem schlecht gelaunten Gegenüber aus dem Weg gehen?

Besser wäre das, denn die Gemütslage unserer Mitmenschen überträgt sich auf ähnliche Weise wie ein Krankheitserreger. Psychologen nennen dieses Phänomen emotionale Ansteckung.

Wir wissen sogar, auf welchen Wegen die Stimmung von einer Person zur nächsten wandert. Zunächst ahmen wir unbewusst Gestik und Mimik unseres Gegenübers nach. Blickt jemand also finster drein, tun wir es ihm häufig gleich. Das Gehirn registriert wiederum unsere eigene Muskelaktivität, zum Beispiel die Zornesfalte oder die heruntergezogenen Mundwinkel – und schließt daraus, dass wir missmutig sind. Und zu guter Letzt bekräftigen wir die derart geweckten Gefühle, indem wir über sie sprechen.

Mit guter Laune anstecken lassen

Wenn also ein Arbeitskollege einen schlechten Tag erwischt, übernehmen wir unwillkürlich seine Haltung und lassen uns die Stimmung vermiesen. Umgekehrt können wir uns bei einer Frohnatur am Nachbarschreibtisch aber auch mit guter Laune anstecken – und das stärkt unsere Bindung zum betreffenden Kollegen. Weiterlesen

Erwartungssicherheit-Erwartungserfüllung-Gerechtigkeitserleben in einer Beziehung

 

Einleitend  möchte ich RobertBetz zitieren:

„Am Ende ihres Lebens denken sehr viele Menschen voll Reue und Bedauern: „ Ich hätte mein Leben nicht an den Erwartungen anderer ausrichten sollen“. Und sterben im Groll und im Unfrieden mit sich selbst. Sorge ab jetzt dafür, dass es bei dir nicht so sein wird“

(www.robert-betz.com/MeinGedankeFuerDenTag )

 

Ich persönlich bin ein großer Fan von Robert Betz, habe alles, und zwar mehrfach gehört, manches gesehen, einiges gelesen. Mir hat das viel geholfen. Mit der Zeit und meiner Öffnung war ich aber mehr und mehr in der Lage auch mal solche und andere Aussagen von ihm zu differenzieren.

Ich weiß dass man als Redner und Publizist Worte und Sätze finden sollte die die breite Masse direkt anspricht und somit (erstmal) erreicht. Der Grundtenor muss stimmen, Feinheiten bzw auch Korrekturen kommen im Nachgang. Manchmal.

Es können nicht immer alle Relativierungen, Bedingungen und  Ausnahmen im Detail vorgetragen werden, und so kann es sein dass der Zuhörer zu extrem nach so einem Vortrag in die Handlung geht. Betz sagt bspw nicht dass man jeden ohne Feingefühl beleidigen kann und darf weil es ja ausschließlich ein Empfängerproblem ist. Die Aussage “Verletzen kann man nur sich selber” ist kein Freifahrtsschein andere verletzen zu dürfen. Nun zurück zum Thema….

 

„Sich von den Erwartungen der anderen lösen“ oder gar ganz immun dagegen zu sein wird als Lösung propagiert. Als eine generelle Lösung. Weiterlesen

Die Kommunikation in einer Partnerschaft

Eine Partnerschaft erlebt Höhen und Tiefen. Überwiegen die Tiefen, wird es disharmonisch.

Disharmonie „zerrt“, man spürt wie die Situation „Energie“ kostet.

Aber was genau kostet „Energie“?

Die ständigen Gedanken über die Situation und über den Partner führt dazu, dass es einem schwerer fällt sich „zusätzlich“ über andere Dinge Gedanken zu machen, wie bspw. alles was den Job betrifft, die Familie, oder andere Menschen. Durch diese „Zusatzgedanken“ des Problems ist man abgelenkt. Am deutlichsten merkt man es im Job. Die Kollegen oder gar der Chef merken „Unachtsamkeit“ „Unkonzentriertheit“, schlechte Laune. Die Gedanken kreisen um den Konflikt und es lähmt einen.

Als „Mann“ bin ich da pragmatisch und sehe die Sache rational: es muss eine schnelle Lösung her. Man entledigt sich dem kräfteraubenden Stressor. Es gibt zwei Wege: Kommunikation oder Flucht.

Letzteres ist nicht Mittel der Wahl, aber auch nicht grundsätzlich die falsche Wahl.

Ich höre oft von Frauen dass ihre Männer „flüchten“, sie gehen einer Konfrontation aus dem Weg.

Warum tun sie das? Weiterlesen

Das berühmte 4 Ohr Prinzip nach Schulz von Thun.

Es wird in jedem Führungs-Seminar für Beginner gelehrt.
„Die Ampel ist grün“…jeder kennt es.

Die Kommunikation in einer Beziehung

Ich habe ein anderes Beispiel. Es ist mein „Schokopudding“, welches ich in vielen Seminaren gelehrt habe.
Meine Frau und ich saßen am Tisch und nachdem wir fertig gegessen hatten, sagte sie „Ich nehme mir jetzt noch einen Schokopudding aus dem Kühlschrank“.
Ich sagte darauf „Oh…Schokopudding“.
Sie fing an zu übersetzen:
– Er ist der Meinung Schokopudding ist nicht gut für mich
– Er findet mich zu dick
– Dadurch findet er mich unattraktiv
– Wenn er mich unattraktiv findet, findet er andere besser
– Wenn er andere besser findet, schaut er sich vielleicht schon um
– Das heißt er liebt mich gar nicht
– Wenn er mich nicht liebt, und andere besser findet, hat er vielleicht schon eine andere Weiterlesen