Ein Text von Monika Dittrich zum Buch „female Choice“. Durch die Brisanz und Aktualität kommentiere ich im Anschluss aus der Sicht eines Mannes.

Herzlichst Gregor

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/zukunft-der-menschheit-evolutionsbiologin-viele-maenner.1310.de.html?dram:article_id=492817

Evolutionsbiologin: Viele Männer werden keine Sexualpartnerin mehr finden

Die männliche Zivilisation widerspricht der Natur: Das ist die These der Biologin Meike Stoverock. Sie hat ein Buch über das evolutionäre Prinzip der „female Choice“ geschrieben, wonach die Weibchen den Zugang zu Sex kontrollieren. Was heißt das für das künftige Verhältnis von Männern und Frauen?

Von Monika Dittrich

Im Tierreich gilt Damenwahl. Ob Kranich, Riesenkänguru oder Paradiesvogel: Die Männchen fast aller Arten strengen sich an, um die Weibchen zur Paarung zu bewegen. Die promovierte Biologin Meike Stoverock beschreibt das so:

„Attraktive Männchen mit Hörnern, Geweihen, Schmuckfedern oder leuchtenden Farben machen ein Riesentamtam: Sie singen, schenken, bauen, drohen, sammeln, tanzen und imitieren Stimmen, dass den armen Weibchen ganz schwindelig wird vor Erotik.“

Üblicherweise verfügen die Männchen über massenweise Samenzellen, mit denen sie die Weibchen begatten wollen. Für die Weibchen aber ist die Fortpflanzung viel aufwändiger, ihre Eizellen sind kostbar, die Brutpflege ist anstrengend. Deshalb sind sie wählerisch – sie bestimmen, welche Männchen sich paaren können.

Ein Naturgesetz wurde ausgehebelt

Nicht alle Männchen kommen zum Zug, viele bleiben ohne Weibchen und ohne Sex. Das ist die Female Choice, ein Gesetz der Evolution.

„Sex ist für Männchen eine begrenzte Ressource, die die Weibchen kontrollieren. Dass Männchen oft und hartnäckig versuchen, sexuelle Kontakte zu Weibchen herzustellen, und Weibchen diese Versuche fast immer ablehnen, ist kein Fehler des Systems – es ist das System.“

Meike Stoverock breitet das Panorama evolutionsbiologischer Zusammenhänge genüsslich aus – und die Schlussfolgerung drängt sich bei der Lektüre zwingend auf: Menschen sind auch nur Säugetiere. Aus naturwissenschaftlicher Sicht muss für sie ebenfalls das Prinzip der Female Choice gelten. So war es wohl auch mal, legt die Autorin überzeugend dar.

„Die heutige Weltbevölkerung hat ungefähr doppelt so viele weibliche wie männliche Vorfahren, in präkulturellen Zeiten haben sich also ungefähr 70% der Frauen mit 35% der Männer gepaart.“

Ehe verhindert männliche Sexualkonkurrenz

Was also ist passiert, dass wir heute in einer männlichen Zivilisation leben? Sehr kurz zusammengefasst erklärt es Meike Stoverock so: Mit der Landwirtschaft wurden die Menschen vor rund 10.000 Jahren sesshaft und die Frauen verschwanden im privaten Heim, wo sie sich um die Kinder kümmerten. Männer entschieden fortan über die Verteilung der Frauen. Sie erfanden die Ehe, um die männliche Sexual-Konkurrenz einzuhegen und den Zugang zu Sex zu sichern.

Vor drei Jahren beschloss der Bundestag die „Ehe für alle“: Ein Meilenstein in der Emanzipation von Homosexuellen. Gemeinsame Adoptionen von Kindern wurden nun möglich. Lesbische Paare aber erleiden weiterhin Nachteile, wenn sie in einer Ehe Kinder haben und aufziehen möchten.

„Diese Unterdrückung […] ist das Fundament, auf dem die heutigen Staaten, politischen Systeme und Kulturkreise stehen.“

Das ist eine radikale These – und Meike Stoverock plädiert für nichts weniger als eine neue Weltordnung. Allerdings denkt sie als Kennerin der Evolutionsgeschichte nicht in Jahren und Jahrzehnten, sondern eher in Generationen und Jahrhunderten. Und sie will auch keine Rückkehr zur Female Choice in Reinform, denn, so schreibt sie: „friedliches Zusammenleben und hohe Sexualkonkurrenz“ schließen sich aus.

Das Phänomen der Incels

Doch sei die Zeit reif, das Zusammenleben von Frauen und Männern zu überdenken – zumal die Geschlechterverhältnisse ohnehin in Bewegung sind; Frauen zumindest in westlichen Gesellschaften werden freier und unabhängiger.

„Die Kultur, nicht die Evolution, hat bisher Frauen den Männern zur Verfügung gestellt – und damit brechen die Frauen jetzt.“

Männer müssen bei der Lektüre dieses Buches tapfer sein – denn die Biologin geht davon aus, dass viele von ihnen keine Partnerin mehr finden werden. Was in dieser biologischen Sichtweise allerdings ausgeblendet wird: Männer und Frauen sind wohl mehr als die Summe ihrer Triebe. Sie binden sich nicht nur aneinander, um ein evolutionäres Fortpflanzungsprogramm zu absolvieren. Die Biologin dürfte aber mit ihrer Beobachtung Recht haben, dass die sogenannten Incels, die unfreiwillig zölibatär lebenden Männer, gefährlich werden können. Incels gebe es auch im Tierreich.

„Sie sind der ‚Rest‘, die Nicht-Premiummännchen, der nach dem evolutionären Aussiebungsprozess übrigbleibt und keine Chance auf Fortpflanzung hat. Nur durch die männliche Zivilisation, die Frauen kontrolliert und entrechtet hat, wurde dieses Phänomen bis heute unterdrückt.“

Nun macht Meike Stoverock Vorschläge, wie das Zusammenleben von Männern und Frauen in einer post-männlichen Zivilisation aussehen könnte, einer Weltordnung, in der Frauen im Lauf ihres Lebens tendenziell mehrere Alphamänner auswählen, in der aber nicht jeder Topf einen Deckel findet. Sie rechnet ab mit der Institution der Ehe, in der sie ein Instrument der Unterdrückung von Frauen sieht, fordert eine Abkehr von der romantischen Vorstellung, dass Männer und Frauen in lebenslanger Monogamie glücklich werden können.

Männer, die in dieser neuen Weltordnung keine Frauen mehr finden, sollen auf andere Weise versorgt werden – Stoverock denkt über Sexualassistentinnen nach und über die Rolle von Prostitution, sie bezeichnet Pornografie als mögliche „gesellschaftsverträgliche Stütze“ für Männer.

„Männer, die nie oder nur sehr selten Sexpartnerinnen finden, müssen ethische und gesellschaftlich akzeptierte Möglichkeiten bekommen, ihre sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen.“

Meike Stoverock hat ein aufwühlendes Buch geschrieben. Es ist radikal und provoziert manchen Widerstand. Damit geht sie klug und vorausschauend um und entkräftet Gegenargumente, die beim Lesen aufsteigen können. Man muss das nicht alles mögen, was sie schreibt, man kann sich empören über ihr Bild von Männern und Frauen, ihre Ablehnung der Ehe, die Art ihrer Religionskritik. Aber gerade deshalb ist ihr Buch so lesenswert – weil es dazu auffordert, völlig neu über das Verhältnis von Männern und Frauen nachzudenken und auch: zu streiten.

 

 

Kommentar von Gregor Schäfer:

 

Zunächst…ich habe das Buch gelesen.

Es ist nicht unrichtig was die Buchautorin schreibt. “Die Frau” hat Herrenwahl. Eine attraktive Frau bekommt auf Partnerbörsen wesentlich mehr Anschreiben als ein attraktiver Mann.

Die augenscheinlich fehlende Gleichberechtigung, zumindest in der westlichen Welt die wir in 2021  haben, wird jedoch m.E. auch aufgebauscht. Es mag sein dass ich in einer Welt groß geworden bin, wo ich nicht erkennen konnte dass Frau nicht gleichberechtigt ist.

Dass eine Frau keine Karriere machen kann, stimmt nicht. Sie kann entscheiden welchen Partner sie möchte, und sie kann sich auch scheiden lassen. Sie kann entscheiden welchen Beruf sie erlernen möchte, und sie kann ihren Preis bei der Einstellung entscheiden. Dass Frauen keine Macht oder verantwortungsvolle Posten bekommen kann, weil sie daran gehindert wird durch ihr Geschlecht, ist zumindest bei uns, nicht wahr.

Wie lassen sich Angela Merkel,  Le Pen, La Garde, Ursula v. d. Leyen, Petry/Weidel, Julia Klöckner, oder auch nun Kamala Harris, die spekulativ aufgrund des Alters von Biden erste USA Präsidentin werden könnte erklären? Sind sie besser als Männer? Diese Diskussion möchte ich nicht beginnen.

Es gibt zahlreiche Managerinnen, Frauen in der HR Abteilung, in Banken, Schulen, Krankenhäuser, Aufsichtsräten…möglich ist es, sofern Frau sich dafür entscheidet.

Me too Bewegungen haben ihre Berechtigung, und der Status der Frau war in den 70er noch eine ganz andere. Ob man in 2021 für mehr Rechte noch auf die Straße muss, wo doch Männer in Elternzeit gehen, Hausarbeiten machen, Kinder aktiv miterziehen, Einkäufe tätigen uvm, sei dahingestellt. Viele Männer sind zu sog. „Highperformer“ geworden. Nach der Arbeit ist Haus, Kinder, Partnerin angesagt und insbesondere bei HomeOffice sitzen alle gleich im Boot.

Den Mann bzw. viel mehr dessen Rolle heute noch zu dem zu pauschalisieren was er einst mal war, kommt dem heutigen tatsächlichen Bild nicht gerecht. Wenn wir über „neue Mitbürger“ sprechen, so ist dies in der Tat tendenziell noch so, daher sind die „Bewegungen“ durchaus wie schon benannt berechtigt. Das Aufeinandertreffen von Kulturen ist hier aber nicht das Thema, es würde den Text sonst sprengen.

Actio et reactio

Es ist nicht so dass der „Mann“ das schwächere Geschlecht wäre, der nicht so gut fühlen und/oder denken kann oder sexuelle Not hat, weil er eben ein Mann ist. Die Libido einer Frau kann sehr ausgeprägt sein. Hier zu unterscheiden erachte ich als sehr gewagt.

In Zoom Meetings mit mir beschwerten sich Frauen bspw. dass Sie in Ihrer Kindheit immer nur den Mann als Held, als das starke Geschlecht wahr genommen haben und deswegen von vornherein eingeschüchtert waren weniger wert zu sein. Tatsächlich ist es so dass es neben Biene Maja, Heidi, Pippi langstrumpf, Ronja die Räubertochter, Momo, Sailor Moon, Bibi Blocksberg, Arielle, Pocahontas, Mulan und Tinkerbell auch für Erwachsene viele Tomb Raider- und Resident Evil-Frauen und jüngst Wonderwoman und Captain Marvel´s gibt die durchaus als Heldinnen zu bezeichnen sind.

Zitat aus o.g. Text: “…Nur durch die männliche Zivilisation, die Frauen kontrolliert und entrechtet hat, wurde dieses Phänomen bis heute unterdrückt.“

Steigt eine Art Arroganz gegenüber dem Mann, kann es passieren dass ein Mann sich von einer Frau, bzw stellvertretend von allen Frauen „abwendet“. Ein Geschlechterkampf ist ein actio et reactio, nicht vergessen! Es gehören zwei dazu!

Ein männerhassender Feminismus geht auch umgekehrt, und nicht alle Männer werden zu Vergewaltiger und Meuchelmörder. Manch recht nettes Exemplar Mann welches Potenziale hat, geht aufgrund „über den Kamm scherens“ einer Frau durch die Lappen. Dass der Mann einen Drachen erlegen muss, weil Prinzessin sich für hübsch und klug hält, wird immer mehr dem Ritter nicht ausreichen. Die Frage was eine Frau dem Mann bieten kann wächst äquivalent mit dem Feminismus: denn das eine bedingt das andere. Gleichberechtigung und Anspruch gleichen sich auf beiden Seiten an.

Wenn der Mann keine Sexualpartnerin findet, geht er eben online oder zu einer Bezahldame. Ohne Stress. Danach macht er Sport, geht seinen Hobbys nach.

Außerhalb des Sex:

Es ist nicht so, dass nur der Mann Liebe will, und Frau ihm Liebe geben kann, wenn sie denn will. Es ist anders rum genauso. Die Frau ist auf der Suche nach Liebe, der Erfüllung auch emotionaler Ansprüche. Dies ohne Anstrengung zu finden ist m.E. ein Trugschluss, denn um ein Mann mit Potenzial für sich zu gewinnen muss Frau genauso „balzen“. Früher reichte vielleicht Optik, der klassische rote Lippenstift steht hier sinnbildlich. Der Mann mit Potenzial gleicht die Kompatibilität (gemeinsame Schnittmenge) durchaus ab. Begriffe wie gleiches Mindset waren zu Großeltern´s Zeiten wohl nicht im Gebrauch. Heute schon.

Dass Männer Kriege führen und Frauen nicht….zumindest die Ein oder Andere überlieferte Geschichtserzählungen sagen anderes: Zwar gehen die Frauen nicht auf das Schlachtfeld, aber die Männer tun dies für sie stellvertretend, bzw um derentwillen. Natürlich nicht immer, keine Pauschalen bitte.

 

In meinem Berufsleben hat mich mal eine Frau gekündigt, weil ich ihr kompetenztechnisch zu Nahe kam. Es ist also nicht so dass nur Männer Egos haben die bedient werden müssen. Es gibt nicht wenige Abteilungsleiterinnen, oder Frauen auf Positonen die sich, auf welcher Art auch immer, dafür einsetzen dass jmd, auch Männer, nicht weiterkommen.

Die Frau ist nicht das geheime stärkere Geschlecht, auch nicht das schwächere.  Sie ist auch in 2021, zumindest bei uns, nicht das benachteiligte Geschlecht und das sage ich, Gregor Schäfer, trotz aller „Statistiken“. Es gilt die Chancengleichheit zu bewahren die aufgebaut wurde. Ein wahres Gut welches wir in 2021 verteidigen müssen.

Die physische Überlegenheit ist nicht ab zu streiten, aber nicht jeder Mann nutzt dies zum Leid der Frau aus. Die Frau kann dem mann auch großen Schaden zufügen: Ignoranz, Desinteresse, Rufmord uvm hinterlassen Verletzungen.

Die Erziehung von arabischstämmigen Einwanderern…. nun dies ist wie o.g. ein anderes Feld. Ein großes und m.E ein handlungsbedürftiges, dies hier zu thematisieren geht in einen anderen Bereich über in Kultur und Werte.

 

 

Herzlicht Gregor

 

tags: Entwicklung zwischen Mann und Frau, Rollenverteilung, Genderverteilung, die Rolles des Mannes, die Freiheit der Frau

Ein Erfahrungsbericht aus der Frauenperspektive, verfasst von einer Autorin aus einer Community (Joyclub) die solche Themen offen diskutiert.

Vorneweg:

Weder Asexualität noch die Lust am Sex ist eine Schande! Asexualität ist keine Krankheit die man heilen muss. Der eine fährt gerne und viel Fahrrad, der andere empfindet daran keinen Spaß. So kann es auch mit dem Sex gehen. Der eine raucht gerne, der andere nicht. Der eine tanzt gerne, der andere nicht. Problemtaisch wird es dann, wenn dadurch ein “Verlierer” entsteht, jemand der Kompromisse eingeht die ihm nicht gut tun. Der Bericht ist natürlich Genderübergreifend, die Rollen können getauscht werden.

Im Coaching, und erst Recht auf den Websites der Therapeuten/Coaches hält man sich mit solchen Themen eher bedeckt, erst Recht vom bzw. mit diesem Sprachgebrauch. Ich möchte diesen Text trotzdem hier veröffentlichen da er grandios gut ist:

Was sexuelle Ablehnung mit mir gemacht hat

Regelmäßiger intensiver Sex war für mich immer ein unabdingbarer Bestandteil einer Beziehung. Wie es ist, als lustvolle Frau jahrelang in einer sexlosen, aber ansonsten total liebevollen Ehe festzustecken, und was das mit mir gemacht hat. Weiterlesen

 

Zunächst ist es philosophisch dass Mann und Frau bzw. und auch toleranterweise gleichgeschlechtliche Partner zusammenkommen und ein Leben lang zusammen bleiben. Wer hat diese Regel gemacht, bzw. wer hat die Menschheit so konditioniert dass man ein schlechtes Gewissen hat, wenn man Geschlechtspartner wechselt, oder gar in einer Dreierbeziehung lebt?

Es ist überliefert wie unsere Altvorderen teilweise gelebt haben. Ein Mann von Ehre und Rang hatte nicht nur eine Frau, sondern mehrere, bzw. dazu auch einen „Jüngling“.

Das Regelwerk der Monogamie schufen Religionen. Und dies hatte einen Grund. Die Bevölkerungsexplosion auf dieser Erde wäre möglicherweise so noch schneller und heftiger von Statten gelaufen.

Nach diesem kurzen Abstecher in Relationen was „richtig“ und was „falsch“ sein soll, müssen wir uns die Entwicklungen anschauen. Was waren damals Werte und Moral, wie haben diese sich entwickelt, vor allem warum, und wie sieht es eigentlich heute aus?

Die Rolle der Frau hat sich verändert, und somit auch ihre Unabhängigkeit. Hinzu kommen Gesetze, die die Frau als körperlich schwächeres Wesen (in den meisten Fällen) gegenüber dem Mann schützen.

Woher der Wunsch vieler in Beziehungen leben zu wollen, so wenn das Singledasein so viele Freiheiten verspricht? Gerade in der heutigen Zeit?

Es gibt keine Pauschale, d.h. es gibt verschiedene Gründe, die verschiedene Ursachen haben.

Es gibt die Menschen die selbstbestimmt durch das Leben gehen wollen, und welche die eher mitgezogen werden wollen. Letzteres wird oftmals als unglücklich machend dargestellt. Es gibt bei der Selbstbestimmtheit und auch bei der eher dienenden Variante viele Abstufungen. Weiterlesen

Nicht nur ein Dillemma der Partnersuche…..sondern später auch in Beziehungen.

Die Sache mit dem erlegten Drachen….

Jemanden über die sozialen Netzwerke kennen zu lernen, also zunächst „digital“ bzw leserisch, ist der Zahn der Zeit, dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet und daher auch legitim.

Mehr oder weniger kommt jeder in den Genuss einer Korrespondenz die zum Ziel hat, jemanden näher kennen lernen zu wollen oder zu können.

Die Motivation diesen Text zu verfassen sind Erfahrungswerte, und Tipps wie man mit Ihnen umgehen kann. Weiterlesen

Die Partnersuche

Das Thema welches therapeutisch am Meisten behandelt wird, ist die Trennung. Oder die anbahnende Trennung (Eheberatung etc).

Ich möchte hier nun die Partnersuche thematisieren, denn warum kommt es in Beziehungen irgendwann zu großen Problemen? Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine Art „Beuteschema“.

Als erstes müsste man sich klar machen, nach welchen Kriterien man schaut. Als zweites wären Reflexionen hilfreich warum bzw durch was diese Kriterien entstanden sind. „Zu verstehen“ ist der erste Schritt um etwaige „Fehler“ nicht immer wieder zu machen.

Wie oft hört oder sieht man, das eine Frau von einem sehr dominanten Herrn unterdrückt, ja sogar geschlagen wird? Nach langem Leid trennt sie sich dann doch, und der nächste Mann….ist wieder so einer.

Warum man einen gewissen Typ favorisiert kann man oftmals sich selber nicht erklären, helfen tun hier u.a. Psychotherapeuten/Coaches u.ä., die auch mal tief in die Kindheit gehen.
Es gibt solche Weisheiten wie „Frauen heiraten ihren Vater“.
Man muss sich die Mühe machen und chronologisch die Beziehungen durchleuchten, wie der jeweilige Partner war, was passiert ist, auch…wie der Partner optisch aussah.

Es ergeben sich u.U. Muster die man selber gar nicht erkannte, aber die ein Therapeut einem aufzeigt. Weiterlesen