Ein Erfahrungsbericht aus der Frauenperspektive, verfasst von einer Autorin aus einer Community (Joyclub) die solche Themen offen diskutiert.

Vorneweg:

Weder Asexualität noch die Lust am Sex ist eine Schande! Asexualität ist keine Krankheit die man heilen muss. Der eine fährt gerne und viel Fahrrad, der andere empfindet daran keinen Spaß. So kann es auch mit dem Sex gehen. Der eine raucht gerne, der andere nicht. Der eine tanzt gerne, der andere nicht. Problemtaisch wird es dann, wenn dadurch ein “Verlierer” entsteht, jemand der Kompromisse eingeht die ihm nicht gut tun. Der Bericht ist natürlich Genderübergreifend, die Rollen können getauscht werden.

Im Coaching, und erst Recht auf den Websites der Therapeuten/Coaches hält man sich mit solchen Themen eher bedeckt, erst Recht vom bzw. mit diesem Sprachgebrauch. Ich möchte diesen Text trotzdem hier veröffentlichen da er grandios gut ist:

Was sexuelle Ablehnung mit mir gemacht hat

Regelmäßiger intensiver Sex war für mich immer ein unabdingbarer Bestandteil einer Beziehung. Wie es ist, als lustvolle Frau jahrelang in einer sexlosen, aber ansonsten total liebevollen Ehe festzustecken, und was das mit mir gemacht hat. Weiterlesen

Das Thema 2020- der Narzissmus

Soll ich mit dem Nachwort beginnen? Oder soll ich das machen was unzählige Coaches, Psychologen, Therapeuten im Netz machen? Die Titel heißen

„So erkennst du einen Narzissten“

„an diesen 7 Dingen erkennst du Narzissten“

„an diesen 10 Dingen entlarvst du einen Narzisst“

„10 Dinge wovor sich Narzissten am meisten fürchten“

„Trennung vom Narzissten-Die allerwichtigsten Tipps“

„das sind die Unterschiede zwischen einem männlichen und einem weiblichen Narzissten“

„was passiert wenn ein Narzisst merkt dass er entdeckt wurde“

„Hilfe für Opfer von Narzissten“ Weiterlesen

Ist schlechte Laune ansteckend?

Hustet jemand in unserer Nähe, versuchen wir meist, den Keimen auszuweichen. Sollten wir auch einem schlecht gelaunten Gegenüber aus dem Weg gehen?

Besser wäre das, denn die Gemütslage unserer Mitmenschen überträgt sich auf ähnliche Weise wie ein Krankheitserreger. Psychologen nennen dieses Phänomen emotionale Ansteckung.

Wir wissen sogar, auf welchen Wegen die Stimmung von einer Person zur nächsten wandert. Zunächst ahmen wir unbewusst Gestik und Mimik unseres Gegenübers nach. Blickt jemand also finster drein, tun wir es ihm häufig gleich. Das Gehirn registriert wiederum unsere eigene Muskelaktivität, zum Beispiel die Zornesfalte oder die heruntergezogenen Mundwinkel – und schließt daraus, dass wir missmutig sind. Und zu guter Letzt bekräftigen wir die derart geweckten Gefühle, indem wir über sie sprechen.

Mit guter Laune anstecken lassen

Wenn also ein Arbeitskollege einen schlechten Tag erwischt, übernehmen wir unwillkürlich seine Haltung und lassen uns die Stimmung vermiesen. Umgekehrt können wir uns bei einer Frohnatur am Nachbarschreibtisch aber auch mit guter Laune anstecken – und das stärkt unsere Bindung zum betreffenden Kollegen. Weiterlesen

Erwartungssicherheit-Erwartungserfüllung-Gerechtigkeitserleben in einer Beziehung

 

Einleitend  möchte ich RobertBetz zitieren:

„Am Ende ihres Lebens denken sehr viele Menschen voll Reue und Bedauern: „ Ich hätte mein Leben nicht an den Erwartungen anderer ausrichten sollen“. Und sterben im Groll und im Unfrieden mit sich selbst. Sorge ab jetzt dafür, dass es bei dir nicht so sein wird“

(www.robert-betz.com/MeinGedankeFuerDenTag )

 

Ich persönlich bin ein großer Fan von Robert Betz, habe alles, und zwar mehrfach gehört, manches gesehen, einiges gelesen. Mir hat das viel geholfen. Mit der Zeit und meiner Öffnung war ich aber mehr und mehr in der Lage auch mal solche und andere Aussagen von ihm zu differenzieren.

Ich weiß dass man als Redner und Publizist Worte und Sätze finden sollte die die breite Masse direkt anspricht und somit (erstmal) erreicht. Der Grundtenor muss stimmen, Feinheiten bzw auch Korrekturen kommen im Nachgang. Manchmal.

Es können nicht immer alle Relativierungen, Bedingungen und  Ausnahmen im Detail vorgetragen werden, und so kann es sein dass der Zuhörer zu extrem nach so einem Vortrag in die Handlung geht. Betz sagt bspw nicht dass man jeden ohne Feingefühl beleidigen kann und darf weil es ja ausschließlich ein Empfängerproblem ist. Die Aussage “Verletzen kann man nur sich selber” ist kein Freifahrtsschein andere verletzen zu dürfen. Nun zurück zum Thema….

 

„Sich von den Erwartungen der anderen lösen“ oder gar ganz immun dagegen zu sein wird als Lösung propagiert. Als eine generelle Lösung. Weiterlesen

Die Kommunikation in einer Partnerschaft

Eine Partnerschaft erlebt Höhen und Tiefen. Überwiegen die Tiefen, wird es disharmonisch.

Disharmonie „zerrt“, man spürt wie die Situation „Energie“ kostet.

Aber was genau kostet „Energie“?

Die ständigen Gedanken über die Situation und über den Partner führt dazu, dass es einem schwerer fällt sich „zusätzlich“ über andere Dinge Gedanken zu machen, wie bspw. alles was den Job betrifft, die Familie, oder andere Menschen. Durch diese „Zusatzgedanken“ des Problems ist man abgelenkt. Am deutlichsten merkt man es im Job. Die Kollegen oder gar der Chef merken „Unachtsamkeit“ „Unkonzentriertheit“, schlechte Laune. Die Gedanken kreisen um den Konflikt und es lähmt einen.

Als „Mann“ bin ich da pragmatisch und sehe die Sache rational: es muss eine schnelle Lösung her. Man entledigt sich dem kräfteraubenden Stressor. Es gibt zwei Wege: Kommunikation oder Flucht.

Letzteres ist nicht Mittel der Wahl, aber auch nicht grundsätzlich die falsche Wahl.

Ich höre oft von Frauen dass ihre Männer „flüchten“, sie gehen einer Konfrontation aus dem Weg.

Warum tun sie das? Weiterlesen