Sport entspannend?

Sport gegen Stress, Stresshormone abbauen, Sport gegen Burn Out

Viele Menschen empfinden „Bewegung“ oder gar sportliche Betätgigung als „anstrengend“, und daher bekommen sie bei der ausübung schlechte Laune. Mir als Sportler ist das suspekt, denn ich entspanne mich dabei sehr. Ich empfinde körperliche Anstrengung (bspw mit dem Mountain Bike die waldhessischen Berge hochstrampeln) als sehr befreiend, ich fühle mich danach sehr wohl. Weiter unten im Text wird erklärt was es mit den Hormonen auf sich hat, es lohnt sich also bis zum Schluss zu lesen!

Euer Gregor

Ich habe hier einen Text im Netz gefunden den ich kopiert habe:

Quelle:https://www.foodspring.de/magazine/warum-sport-gegen-stress-hilft?utm_source=facebook&utm_medium=organic&utm_campaign=170916-fb-fs-Stress-de

 

4 Gründe, warum Sport gegen Stress besser hilft, als deine Couch

Bewegung baut aufgestaute Anspannung und Energie ab, das wissen wir. Doch warum ist Sport der Erfolgsfaktor Nummer 1 gegen Stress? Hier einige Beispiele:

  1. Laufen macht glücklich

Studien belegen, dass Ausdauersportarten mit einer mäßigen Belastung von 30 bis 60 Minuten den stimmungsaufhellenden Botenstoff Endorphin und Serotonin freisetzen. Genau diese stressabbauenden Hormone sorgen für das entspannte Gefühl nach einem intensiven Workout. Endorphine machen glücklich und heben die Stimmung. Was spricht jetzt noch gegen eine Portion Glückshormone?

  1. Natürlicher Energie-Booster für mehr Kreativität bei der Arbeit

Regelmäßiger Sport regt die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns an. Die “geistige Fitness” wird gestärkt und erfrischt die grauen Zellen. Also runter vom Bürostuhl, rein in die Laufschuhe und den Kopf für neue inspirierende Gedanken freipusten.

  1. Sport als Blitzableiter gegen Stress im Alltag

Egal, ob die Arbeit, Konflikte mit Freunden oder Kollegen, während des Sports liegt die Konzentration allein auf der Übung. Korrekte Übungsausführungen sorgen für Ablenkung. Probleme, die zuvor als Last empfundenen wurden, rücken nach intensiver Belastung in ein positiveres Licht.

  1. Sport macht stressressistenter

Regelmäßige Bewegung reguliert den Stresspegel im Körper. Der, durch Sport aktivierte, Stoffwechsel trainiert die Ausschüttung der Stresshormone. Resultat ist eine gewisse Stressresistenz, die uns erneute Stressmomente etwas gelassener erleben lässt.

Geeignete Sportarten gegen Stress

Egal, ob eine Runde Laufen gehen oder den Kopf im Spinning-Kurs freifahren – Bewegung zur Stressbewältigung ist effektiv und gesund für den Körper. Welche Sportart am besten gegen Stress hilft, ist von von Mensch zu Mensch unterschiedlich und sollte jeder für sich austesten. Folgende Sportarten können dabei helfen Stress aktiv abzubauen:

Innere Stärkung durch Ruhe und Entspannung: Yoga oder Qi-Gong sorgen für eine bewusste Entschleunigung. Bewusste Anspannung der Muskeln und auf den Atem abgestimmte Übungen entspannen den Körper und Geist. Durch die Konzentration auf den eigenen Körper werden eigene Bedürfnisse sichtbar und gewinnen an Wichtigkeit.

Aktiv im Team: Den ganzen Tag im Büro sitzen und den Frust nicht zu teilen, lässt uns vereinsamen und belastet. Gerade Sport im Team macht doppelt Spaß und pflegt soziale Kontakte. Ob im Fußballverein oder gemeinsam durch den Park joggen – Gemeinsam Sport zu treiben, motiviert und bekämpft den inneren Schweinehund. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid.

Den Stress einfach wegtanzen: Der Stresskiller Tanzen verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Tanzen strengt an, verbrennt Kalorien und mit der richtigen Musik bringt es jede Menge Spaß. Ein Schritt nach dem anderen zentriert die Gedanken und lenkt ab. Zudem wirken die ästhetischen Bewegungen wohltuend und stärken das eigene Körpergefühl.

 

Couch vs. Sport – Der große Unterschied

Suchen wir Entspannung nach einem turbulenten Arbeitstag auf der Couch und lassen uns vom Fernseher berieseln, empfindet das der Körper zwar ebenfalls als Entlastung und Entspannung, doch der große Unterschied liegt im Ausmaß und der Geschwindigkeit mit der die ausgeschütteten Stresshormonen abgebaut werden.

Auch auf der Couch fährt der Körper Atmung, Blutdruck und Herzschlag runter, doch die Muskulatur steht noch unter Spannung und die zuvor ausgeschütteten Stresshormone zirkulieren auch weiterhin im Körper.

Erst durch Bewegung werden vermehrt Hormone produziert (Endorphine und Serotonin), die Stresshormone neutralisieren.

“Produziert der Körper ununterbrochen Stresshormone und kann die aufgebaute, innere Spannung nicht durch Bewegung abbauen, gerät der Körper in einen dauerhaften Alarmzustand.”

Werden Stresshormone nicht durch stressabbauende Hormone, wie Endorphine neutralisiert, unterdrücken diese die Produktion anderer Hormone, die für das Wohlbefinden notwendig sind.

Auf Dauer belasten angestaute Energie und die Ansammlung von Stresshormonen den Körper. Die dauerhafte Alarmbereitschaft des Körpers, dass Energie benötigt wird, führt langfristig zu einem Erschöpfungszustand. Die Folge sind körperliche und psychische Krankheitssymptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen oder Verdauungsbeschwerden.

 

Nach einem stressigen Tag entspannt auf die Couch fallen oder lieber doch den Kopf beim Sport freipusten? Wir sagen dir, warum du das Laufband gegen die Couch eintauschen solltest.

Immer auf der Überholspur. Mit Vollgas zum Termin. Mit Kollegen und Freunden mithalten. Der Anspruch an sich selbst steigt permanent. „Schneller, Besser, Weiter!“. Um diesen Stress abzuschütteln, hilft nur Hinsetzen, Beine hochlegen und auf dem Sofa entspannen – Falsch gedacht! Sport ist DER Erfolgsfaktor gegen dauerhaften Stress.

Was ist Stress

Stress ist eine gesunde “Alarm”-Reaktion des Körpers. Ein im Kopf fest verankerter Urinstinkt signalisiert, dass der Körper durch innere oder äußere Faktoren bedroht wird und schnell reagieren muss. Binnen weniger Sekunden werden die Stresshormone Adrenalin, Insulin, Cortisol und Noradrenalin ausgeschüttet.

Der Puls steigt und die Muskulatur spannt an. Die Atmung wird schneller. Unser Herz-Kreislaufsystem läuft auf Hochtouren. Evolutionsbedingt war es für unsere Vorfahren überlebenswichtig in Gefahrensituationen und Herausforderungen mit Flucht oder Kampf zu reagieren. Der Körper ist bei Stress in Alarmbereitschaft und bereit alles zu geben.

Stressfaktor: Weder Kampf noch Flucht

In der heutigen Zeit kommt es selten vor, dass wir einen schweißtreibenden Kampf oder in einem Sprint die Flucht antreten. Im Gegenteil: In der Regel ist es der Fall, dass wir die Anspannung, die geballte Energie und die ausgeschütteten Stresshormone nicht durch Bewegung abbauen, sondern uns nicht oder zu wenig bewegen und unseren Körper zum Verharren verdammen.

Durch diese vom Körper erwartete konträre Verhaltensweise resultiert ein klassisches, Problem unserer Zeit: Die Anspannung und bereitgestellte Energie können sich nicht adäquat entladen und die ausgeschütteten Stresshormone werden schlecht abgebaut.