ADS/ADHS

ADS /ADHS und Glutamat

ADS/ADHS Symptome können sich wie folgt zeigen:

 – redet viel
– Regeln werden ignoriert
– heftig und unerwartete Gefühlsreaktionen
– gesteigerte Erregbarkeit
– Ablenkbarkeit ist groß
– Lernschwierigkeiten
– Vergesslichkeit
– redet oft dazwischen
– kann nicht warten
– ist Sprunghaft
– tölpelhaft ungeschickt
– impulsiv ohne Nachdenken
– trotz guter Intelligenz schlechte Schulleistungen
– antwortet auf Fragen, bevor diese beendet sind
– Bewegungen wirken eckig
– macht viel Lärm, auch beim Sprechen
– erledigt Aufgaben nicht vollständig oder nicht richtig
– Gerechtigkeitssinn ist übersteigert
– hat niedrige Frustrationsschwelle

Der US Arzt Dr. med. Carl Pfeiffer vom Princeton Brain Bio Center ist schon Ende der 60er Jahre der Frage nachgegangen, ob nicht die Ursache von bestimmten psychischen Störungen in einem gestörten Stoffwechsel liegen könnte. Eine gesunde Gehirnfunktion ist schließlich auf eine ausgewogene „Chemie“ angewiesen. In den darauf folgenden Jahrzehnten an Forschung verdichteten sich die Erkenntnisse immer mehr, dass es in der Tat verschiedene Mangelerscheinungen an Vitaminen und Mineralien in Verbindung mit best. Gen-Defekten gibt, die zu erheblichen nervlichen Turbulenzen führen. Diese werden von der gegenwärtigen neuropsychiatrischen Medizin immer noch ignoriert und natürlich falsch behandelt, z.B. mit Psychopharmaka (Ritalin, sehr bequem für Eltern..). Den wahren Ursachen auf die Spur gelangt man in dem Moment, wo man sich dafür interessiert.

Es gab seit Jahrzehnten immer schon den Verdacht, das Nahrungsmittel oder auch Additiva (E Nummern) ADHS auslösen können. Stichwort Feingold Diät

Zuviel Glutamat!!!

Glutamat (=Glutaminsäure) ist der hauptsächliche erregungs- übertragende Neurotransmitter zur neuronalen Kommunikation, essentiell für Erkenntnis, Gedächtnis, Bewegung und Sinne. Ohne Glutamat wären wir blind, taub und geschmacklos. Glutamat und sein „Vetter“, Aspartat (=Asparaginsäure) sind auch die vorherrschenden Aminosäuren im Hirn (hier dienen sie beide der Erregungsübertragung und können sich gegenseitig ersetzen) wie auch in Nahrungsmitteln:
Weizen-Gluten besteht zu 43%, Milch-Casein zu 23% und Gelatine zu 12% aus Glutamin.
Der Geschmacksverstärker Natrium-Glutamat wird den meisten industriell hergestellten Nahrungsmitteln beigefügt. Aspartat bildet die Hälfte des Süssstoffes Aspartam (Nutrasweet), die Basis der meisten Diät-Produkte. Ironischerweise sind Glutamat und Aspartat zugleich die stärksten der über 70 Erregungs-Toxine, welche mit speziellen neuronalen Glutamin-Rezeptoren in Hirn und Rückenmark in einer Weise reagieren können, die Zellschäden hervorruft. Diese Reaktionen sind vermutlich die Ursache neurodegenerativer Erkrankungen und werden mit Migräne und Konzentrationsstörungen, Verlust von Gedächtnis und Intellekt in Zusammenhang gebracht. (Quelle: ZfN, Rosler 23.6.2004)
Meiden sollte man also versuchsweise Glutenhaltige und kaseinhaltige Speisen und natürliche alle anderen Quellen von Glutamat (Geschmacksverstärker).

Die volle „Dröhnung“ bekommt, wer sich an Fertiggerichten aus dem Supermarkt satt isst, an Suppen und Sossen von Knorr, Maggi, Campbells, an 5-Minuten-Terrine, Salatsoße, Kartoffelbrei, Wurst, Schinken, Chips von Chio. Auch wer in Kantinen isst und in Restaurants, kann dem Glutamat kaum entgehen.

Wen wundert´s also wenn die Eltern stets (und oftmals“nur“!!!) Limo auf dem Tisch haben, die Kinder nur süß essen (überzuckerung), Fertigessen bekommen, und Bestenfalls auch noch Chips und Flips. Die Eltern kochen vorzüglich mit Fertigsossen, und kippen überall Fondor rein……Die Eltern machen Ihre Kinder krank, schubsen sie in Ernährungsgewohnheiten rein, und die großen Kinder und später Erwachsenen machen weiter wie sie es vorgelebt…und gelebt haben.
Der Geschmacks-Verstärker Natrium-Glutamat (E621 bis E625) ist auch enthalten in Additiva wie:
– Hydrolysierte Pflanzenproteine
– Kasein- Hydolysat
– Natürliches Aroma
– Hefe-Extrakt (getarnt in Bio Erzeugnissen bis zu 5% )
– Würze
– Gewürze
– Carrageen
– Maltodextrin
– Weizenprotein
– Trockenmilcherzeugnis
Literaturtipp:
„Nährstoffe zum Überleben“
von Konrad Thome
Optimal-Verlag
ISBN 3-921271-44-4